Blogeintrag: Die Rattenstudie

(Februar 2024, Lesedauer ca. 1,5 Minuten)

Die Forscher Kühnau und Bernasek untersuchten in den 1960er Jahren Ratten mit unterschiedlicher Ernährung. Ratten sind uns Menschen in vielerlei Hinsicht ähnlich, und das Erbgut der Ratte stimmt zu 90 % mit dem von uns überein. Mäuse scheinen genetisch noch ähnlicher zu sein, weshalb diese beiden Tierarten so häufig für Laborversuche hinhalten müssen.

Die Versuchstiere wurden von den Forschern in fünf Gruppen eingeteilt. Alle Tiere bekamen zu 50 % normale Kost und zur anderen Hälfte

Gruppe 1: frisch gemahlenes Vollkornmehl

Gruppe 2: Brot aus frisch gemahlenem Vollkornmehl

Gruppe 3: 14 Tage altes Vollkornmehl

Gruppe 4: Brot aus 14 Tage altem Vollkornmehl

Gruppe 5: Weissmehl (unser normales Haushaltmehl)

Die Gruppen 1 und 2 beeindruckten über mehrere Generationen mit guter Gesundheit und gleichbleibend hohen Nachkommenzahlen. Die Gruppen 3 und 4 gebaren von Generation zu Generation weniger Nachkommen. Nach der 3. Generation starben diese zwei Gruppen ganz aus. Die Weissmehlgruppe Nr. 5 gebar in der ersten Generation noch durchschnittlich 8 Rattenkinder, in der dritten Generation nur noch 1,2 und dann starb auch diese Gruppe aus. Nur die Gruppen 1 und 2 überlebten den Versuch. Und das, obwohl alle Tiere immerhin zur Hälfte normale Kost bekamen.

Wenn wir bedenken, welch grossen Anteil unserer alltäglichen westlichen Ernährung Weissmehlprodukte ausmachen! Es sind dies helles (oder dunkler eingefärbtes!) Brot, süsse Gebäcke, Pasta, Pizza, Sandwiches to go … Schreiben Sie doch mal für einen oder zwei Tage auf, was Sie alles essen und staunen Sie.

Darum berate ich mit Leidenschaft Menschen, wie sie künftig besser essen können 😊

Herzlich, Sandra Gatti

Zurück
Zurück

Lippen- und Nasenherpes

Weiter
Weiter

Blogeintrag: Das böse Cholesterin